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Herzgesund im Februar: So schützt du dein Herz

Nutze diesen Monat, um deinem Herzen etwas Gutes zu tun.

Warum so viele Menschen unter Herzproblemen leiden und wie du vorbeugen kannst

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. In Deutschland leiden rund 11 Millionen Menschen an Herzkrankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz. Ursachen sind oft ein ungesunder Lebensstil mit schlechter Ernährung, Bewegungsmangel und Stress. Dazu kommen genetische Faktoren, die das Risiko erhöhen können. Besonders beunruhigend: Auch jüngere Menschen sind zunehmend betroffen, da Fettleibigkeit, Rauchen und hohe Stressbelastung bereits in jungen Jahren das Herz schwächen. Der Herzmonat Februar ist die perfekte Gelegenheit, sich intensiver mit der eigenen Herzgesundheit auseinanderzusetzen und Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen.

Warum du dein Herz im Februar besonders schützen solltest

Der Februar ist nicht nur der Monat der Liebe, sondern auch der "Herzmonat". Weltweit wird in diesem Monat auf die Wichtigkeit der Herzgesundheit aufmerksam gemacht, denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Viele Menschen unterschätzen das Risiko und denken, dass nur ältere Menschen betroffen sind – doch das Herz braucht in jedem Alter Aufmerksamkeit. Faktoren wie Ernährung, Bewegung und Stress spielen eine entscheidende Rolle für die Herzgesundheit (1). Hier erfährst du, wie du dein Herz im Februar (und darüber hinaus) stärken kannst.

Warum ist Herzgesundheit so wichtig?

Das Herz ist unser wichtigster Muskel und pumpt täglich rund 7.000 Liter Blut durch den Körper. Ein gesundes Herz sorgt für eine optimale Versorgung der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Doch ungesunde Gewohnheiten wie eine schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und Stress können die Arterien verengen und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen (2). Ein bewusster Lebensstil hilft, diese Risiken zu minimieren und das Herz langfristig gesund zu halten.

7 effektive Tipps für ein gesundes Herz

1. Herzgesunde Ernährung: Die richtigen Lebensmittel wählen

Eine herzgesunde Ernährung kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich senken. Achte besonders auf:

  • Ungesättigte Fette: Gesunde Fette aus Olivenöl, Nüssen, Avocados und fettem Fisch helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren und Entzündungen zu reduzieren (3).

  • Ballaststoffe: Haferflocken, Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte senken den Cholesterinspiegel und unterstützen eine gesunde Verdauung (4).

  • Omega-3-Fettsäuren: Diese essenziellen Fettsäuren haben eine entzündungshemmende Wirkung und schützen vor Arterienverkalkung. Besonders reich an Omega-3 sind Lachs, Leinsamen und Walnüsse (5).

  • Antioxidantien: Beeren, dunkle Schokolade (mit hohem Kakaoanteil) und grünes Blattgemüse enthalten viele Antioxidantien, die die Blutgefäße schützen.

2. Salz- und Zuckeraufnahme reduzieren

Ein hoher Salzkonsum kann den Blutdruck erhöhen, was das Risiko für Herzkrankheiten steigert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 5-6 Gramm Salz pro Tag. Fertigprodukte, Fast Food und verarbeitete Lebensmittel enthalten oft große Mengen an verstecktem Salz (6). Zuckerreiche Lebensmittel tragen zu Übergewicht und Insulinresistenz bei, was ebenfalls das Herz belastet. Besser sind natürliche Süßungsmittel wie Honig oder Datteln in Maßen.

3. Regelmäßige Bewegung für ein starkes Herz

Sport ist einer der effektivsten Wege, um das Herz zu stärken. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche, z. B.:

  • Ausdauersport: Joggen, Radfahren oder Schwimmen verbessern die Durchblutung und senken den Blutdruck.

  • Krafttraining: Stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch das Herz-Kreislauf-System.

  • Alltagsbewegung: Treppensteigen, Spaziergänge oder Gartenarbeit sind einfache, aber effektive Möglichkeiten, das Herz aktiv zu halten (7).

4. Stressmanagement: Warum Entspannung wichtig ist

Chronischer Stress erhöht den Blutdruck und kann Entzündungen in den Arterien fördern. Techniken zur Stressbewältigung wie:

  • Meditation

  • Atemübungen

  • Yoga

  • Spaziergänge in der Natur

helfen, den Cortisolspiegel zu senken und das Herz zu entlasten (8).

5. Genug Schlaf für ein gesundes Herz

Schlafmangel ist ein unterschätzter Risikofaktor für Herzkrankheiten. Studien zeigen, dass Menschen mit weniger als 6 Stunden Schlaf pro Nacht ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme haben. 7-9 Stunden Schlaf sind optimal für die Herzgesundheit (9).

6. Auf das Gewicht achten

Übergewicht ist ein wesentlicher Risikofaktor für Bluthochdruck, Diabetes und Herzkrankheiten. Bereits eine Gewichtsabnahme von 5-10 % kann den Blutdruck senken und die Herzgesundheit verbessern (10). Neben Bewegung ist eine bewusste Ernährung entscheidend.

7. Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum begrenzen

Rauchen schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko für Arteriosklerose. Auch passives Rauchen kann das Herz belasten. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann sein Risiko für Herzkrankheiten bereits nach wenigen Monaten senken (11).

Auch übermäßiger Alkoholkonsum ist schädlich. Während ein gelegentliches Glas Rotwein (in Maßen!) antioxidative Vorteile haben kann, führt übermäßiger Alkoholkonsum zu Bluthochdruck und Gewichtszunahme, was dem Herzen schadet (12).

Fazit: Dein Herz verdient Aufmerksamkeit – nicht nur im Februar

Der Herzmonat Februar ist eine gute Gelegenheit, sich mit der eigenen Herzgesundheit auseinanderzusetzen und kleine, aber wirkungsvolle Änderungen im Lebensstil vorzunehmen. Eine herzgesunde Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressmanagement sind einfache, aber effektive Maßnahmen, um das Herz zu schützen. Denke daran: Jede positive Veränderung zählt und dein Herz wird es dir danken!